Umweltrichtlinie

Diese Richtlinie beschreibt, wie orvariq ökologische und ressourcenbezogene Gesichtspunkte bei Verpackung, Lagerung, Versand, Rücksendungen und internen Arbeitsabläufen berücksichtigt.

Sie gilt insbesondere für folgende Produktkategorien:

  • Visor;

  • Strickmützen;

  • Schiebermützen;

  • Flatcaps;

  • Cowboyhüte;

  • Bucket Hats;

  • Baskenmützen;

  • Baseballkappen.

Produktsicherheit, ausreichender Transportschutz und die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen haben dabei Vorrang vor einer bloßen Reduzierung von Verpackungsmaterial.

1. Grundsätze

Die betrieblichen Abläufe von orvariq orientieren sich insbesondere an:

  • zweckgerechtem Ressourceneinsatz;

  • Vermeidung unnötiger Verpackung;

  • angemessener Dimensionierung von Verpackungen;

  • strukturierter Bestandsverwaltung;

  • sinnvoller Versandplanung;

  • sachgerechter Behandlung beschädigter und zurückgesandter Waren;

  • regelmäßiger Überprüfung interner Abläufe.

Umweltaussagen werden nur in dem Umfang verwendet, in dem sie sachlich nachvollziehbar und belegbar sind.

Ohne geeigneten Nachweis werden insbesondere keine pauschalen Aussagen verwendet wie:

  • „klimaneutral“;

  • „CO₂-neutral“;

  • „emissionsfrei“;

  • „100 % nachhaltig“;

  • „100 % recycelt“;

  • „vollständig recycelbar“.

2. Produktgerechte Verpackung

Die Verpackung richtet sich nach:

  • Material;

  • Form;

  • Größe;

  • Gewicht;

  • Verformungsempfindlichkeit;

  • Schutzbedarf

des jeweiligen Artikels.

Dabei wird insbesondere auf Folgendes geachtet:

  1. geeignete Verpackungsart;

  2. angemessene Verpackungsgröße;

  3. Begrenzung von Füll- und Schutzmaterial auf das erforderliche Maß;

  4. Schutz vor Feuchtigkeit und Verschmutzung;

  5. Schutz empfindlicher Oberflächen;

  6. Schutz von Krempe, Krone, Schirm, Verschlüssen und Verzierungen;

  7. Vermeidung dauerhafter Verformungen;

  8. Vermeidung unnötiger Mehrfachverpackungen.

Formempfindliche Artikel wie Cowboyhüte oder bestimmte Flatcaps erhalten den notwendigen zusätzlichen Transportschutz.

Flexible textile Artikel werden so verpackt, dass Material und Oberflächen während des Transports geschützt bleiben.

3. Einsatz von Verpackungsmaterialien

Verpackungsmaterial wird nach dem tatsächlichen Schutzbedarf der Sendung ausgewählt.

Verwendet werden können insbesondere:

  • Außenverpackungen;

  • Feuchtigkeitsschutz;

  • Stoß- und Druckschutz;

  • Fixierungsmaterial;

  • Oberflächenschutz;

  • Versandetiketten;

  • gesetzlich erforderliche Unterlagen.

Zusätzliche Verpackungselemente ohne erkennbare Schutz-, Informations- oder Versandfunktion sollen vermieden werden.

Eine Reduzierung des Materialeinsatzes erfolgt nicht zulasten der Produktsicherheit oder des sicheren Transports.

4. Versandplanung

Bei der Versandorganisation werden insbesondere berücksichtigt:

  • Produktart;

  • Paketgröße;

  • Gewicht;

  • Lieferanschrift;

  • erforderlicher Transportschutz;

  • verfügbarer Versandweg;

  • Möglichkeit, mehrere Artikel sinnvoll gemeinsam zu versenden.

Ziel ist insbesondere:

  • unnötige zusätzliche Transportwege zu vermeiden;

  • vermeidbare Teilsendungen zu begrenzen;

  • Verpackungsart und Versandweg aufeinander abzustimmen;

  • Transportschäden soweit möglich zu vermeiden.

Eine Teillieferung kann erfolgen, wenn sie aufgrund von Verfügbarkeit, Produktschutz oder ordnungsgemäßer Vertragserfüllung erforderlich ist.

5. Versand nach Deutschland

Bestellungen mit Lieferadresse in Deutschland werden nach den vorliegenden Shopinformationen nach dem Prinzip Delivered Duty Paid (DDP) versandt.

Der im Checkout ausgewiesene Gesamtbetrag enthält, soweit anwendbar:

  • Warenpreis;

  • Steuern;

  • Zollkosten;

  • Einfuhrabgaben;

  • sonstige anwendbare Importkosten;

  • ausgewiesene Versandkosten.

Bei der regulären Zustellung entstehen dem Kunden daher grundsätzlich keine zusätzlichen Zoll-, Einfuhr- oder Steuerforderungen.

6. Digitale Verwaltungsabläufe

Interne Verwaltungsabläufe werden, soweit sinnvoll und rechtlich zulässig, digital durchgeführt.

Hierzu können insbesondere gehören:

  • elektronische Bestellbearbeitung;

  • digitale Zahlungsbestätigung;

  • Versandbestätigung per E-Mail;

  • elektronische Sendungsverfolgung;

  • digitale Kundenkommunikation;

  • elektronische Bearbeitung von Widerrufen;

  • digitale Rückgabe- und Erstattungsbearbeitung;

  • digitale Dokumentation von Mängeln;

  • elektronische Aufbewahrung geschäftlicher Unterlagen.

Papierdokumente werden dort verwendet, wo sie gesetzlich, organisatorisch oder aus Gründen der sicheren Produktverwendung erforderlich sind.

7. Lager- und Bestandsverwaltung

Die Bestandsverwaltung berücksichtigt insbesondere:

  • Wareneingänge;

  • Lagerbestände;

  • Warenausgänge;

  • Produktarten;

  • Größen;

  • Farben;

  • Lagerbedingungen;

  • Verpackungs- und Kennzeichnungszustand.

Ziel ist eine bedarfsorientierte Lagerhaltung und die Begrenzung vermeidbarer Warenüberschüsse.

Formempfindliche Kopfbedeckungen werden so gelagert, dass Schirm, Krempe oder Krone möglichst nicht dauerhaft verformt werden.

Textile Artikel werden vor Feuchtigkeit, Verschmutzung und vermeidbaren Materialschäden geschützt.

8. Beschädigte und zurückgesandte Produkte

Beschädigte, zurückgesandte oder nicht mehr unmittelbar verkaufsfähige Waren werden anhand ihres tatsächlichen Zustands geprüft.

Die Prüfung kann insbesondere umfassen:

  • Produktsicherheit;

  • Materialzustand;

  • Verschmutzung;

  • Formstabilität;

  • Vollständigkeit;

  • Reparaturfähigkeit;

  • Wiederverwendbarkeit;

  • Trennbarkeit einzelner Bestandteile;

  • Entsorgungsanforderungen.

Unsichere Produkte werden nicht erneut als einwandfreie Ware in den Verkauf gebracht.

Ein zurückgesandter mangelfreier Artikel wird nur erneut angeboten, wenn insbesondere Sicherheit, Hygiene, Vollständigkeit und geeigneter Zustand festgestellt wurden.

9. Rücksendungen

Die derzeit angegebene Geschäfts- und Rücksendeanschrift lautet:

orvariq
1309 Work St
Anahuac, TX 77514
United States

Eine vorherige Nachricht an:

servicecenter@orvariq.com

wird zur Zuordnung und schnelleren Bearbeitung empfohlen.

Eine vorherige Genehmigung ist jedoch keine Voraussetzung für gesetzliche Widerrufs- oder Mängelrechte oder für das angebotene freiwillige Rückgaberecht.

Die Rücksendung sollte transportsicher verpackt werden.

Insbesondere formempfindliche Kopfbedeckungen sollten so geschützt sein, dass Krempe, Krone oder Schirm während des Rücktransports nicht vermeidbar verformt werden.

Die Originalverpackung ist nicht zwingend erforderlich.

10. Wiederverwendung von Versandverpackungen

Eine vorhandene Versandverpackung kann für eine Rücksendung erneut verwendet werden, wenn sie:

  • ausreichend stabil ist;

  • den Artikel vollständig schützt;

  • keine erheblichen Beschädigungen aufweist;

  • sicher verschlossen werden kann;

  • keine irreführenden alten Versandkennzeichnungen trägt.

Alte Adressetiketten und ungültige Barcodes sollten entfernt oder vollständig unkenntlich gemacht werden.

Die Wiederverwendung einer Verpackung darf den sicheren Rücktransport nicht beeinträchtigen.

11. Rückgabe und Erstattung

orvariq gewährt nach den vorliegenden Shopbedingungen zusätzlich zu gesetzlichen Rechten ein freiwilliges Rückgaberecht von 30 Tagen ab Zustellung.

Bei einer freiwilligen Rückgabe mangelfreier Ware organisiert und trägt der Kunde grundsätzlich die unmittelbaren Rücksendekosten.

Bei einem bestätigten:

  • Produktmangel;

  • Transportschaden;

  • unvollständigen Lieferung;

  • Falschlieferung

trägt orvariq die erforderlichen Rücksendekosten nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.

Die interne Prüfung und Freigabe einer freiwilligen Rückerstattung erfolgt normalerweise innerhalb von 3–7 Werktagen nach Eingang der Rücksendung.

Für einen gesetzlichen Widerruf gelten die gesetzlichen Rückzahlungsfristen.

Eine Rücknahme-, Bearbeitungs- oder Wiedereinlagerungsgebühr wird nicht erhoben.

12. Recycling und Entsorgung

Für Verpackungen sowie für die Entsorgung oder Verwertung nicht mehr nutzbarer Materialien gelten die jeweils auf Deutschland und den konkreten Vorgang anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.

Bei internen Abläufen werden insbesondere berücksichtigt:

  • zweckgerechte Verpackungsmaterialien;

  • sachgerechte Trennung anfallender Materialien;

  • Nutzung vorgesehener Entsorgungswege;

  • Recyclingfähigkeit, soweit tatsächlich gegeben;

  • produktspezifische Anforderungen;

  • gesonderte Behandlung unsicherer Waren.

Kunden können Verpackungsmaterialien entsprechend den jeweils örtlich geltenden Trenn- und Entsorgungsvorgaben entsorgen.

13. Pflege und Nutzungsdauer

Die Beachtung der für das jeweilige Produkt bereitgestellten Pflege- und Lagerhinweise kann zum Erhalt von:

  • Form;

  • Material;

  • Farbe;

  • Gebrauchseigenschaften

beitragen.

Kopfbedeckungen sollten entsprechend ihrer jeweiligen Materialzusammensetzung gereinigt und gelagert werden.

Nicht vorgesehene Wasch-, Trocknungs-, Bügel- oder Reinigungsverfahren können Produkte beschädigen.

Gesetzliche Mängelrechte wegen eines bereits bei Übergabe vorhandenen Mangels bleiben davon unberührt.

14. Überprüfung interner Abläufe

Verpackungs-, Lager-, Versand- und Verwaltungsprozesse können regelmäßig überprüft werden.

Dabei können insbesondere berücksichtigt werden:

  • Materialverbrauch;

  • Verpackungsgrößen;

  • Schutzwirkung;

  • Transportschäden;

  • Warenüberschüsse;

  • beschädigte Bestände;

  • Teillieferungen;

  • Rücksendungen;

  • digitale Verwaltungsabläufe;

  • Entsorgungswege.

Soweit sinnvolle und praktisch umsetzbare Verbesserungen festgestellt werden, können diese in die internen Abläufe übernommen werden.

15. Externe Dienstleister

Versand-, Lager-, Verpackungs- und technische Dienstleister können Vorgaben erhalten, die für ihre jeweilige Aufgabe erforderlich sind.

Dies kann insbesondere betreffen:

  • transportsichere Verpackung;

  • korrekte Kennzeichnung;

  • geordnete Übergabe von Sendungen;

  • Vermeidung unnötiger Transportwege;

  • sachgerechte Behandlung beschädigter Waren;

  • Einhaltung anwendbarer Umwelt- und Entsorgungsvorschriften.

Die Einschaltung externer Dienstleister schränkt gesetzliche Verbraucherrechte nicht ein.

16. Umweltbezogene Aussagen

Umwelt- oder Nachhaltigkeitsaussagen werden nur verwendet, wenn sie für das konkret beworbene Produkt, Material, die Verpackung oder den betreffenden Prozess nachvollziehbar belegt werden können.

Insbesondere werden ohne geeigneten Nachweis keine konkreten Behauptungen zu:

  • CO₂-Einsparungen;

  • Klimaneutralität;

  • Recyclinganteilen;

  • vollständiger Recyclingfähigkeit;

  • biologischer Abbaubarkeit;

  • Umweltzertifizierungen;

  • nachhaltiger Herkunft

gemacht.

Allgemeine Aussagen über Ressourcenschonung beschreiben betriebliche Zielsetzungen und stellen keine Garantie einer bestimmten Umweltwirkung eines einzelnen Produkts dar.

17. Gesetzliche Anforderungen

Verpackungs-, Versand-, Lager-, Rückgabe- und Entsorgungsabläufe richten sich nach den jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorgaben.

Ändern sich relevante gesetzliche Anforderungen, werden die betroffenen Abläufe entsprechend überprüft und, soweit erforderlich, angepasst.

Zwingende Vorschriften zu:

  • Verbraucherrechten;

  • Produktsicherheit;

  • Kennzeichnung;

  • Verpackung;

  • Entsorgung

haben Vorrang vor freiwilligen betrieblichen Zielsetzungen.

18. Datenschutz

Bei Anfragen zu Verpackung, Recycling, Rücksendung oder Entsorgung werden grundsätzlich nur die für die Bearbeitung erforderlichen personenbezogenen Daten verarbeitet.

Bestellnummer und Produktinformationen werden verwendet, soweit ein konkreter Bestellbezug besteht.

Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.

19. Kontakt

Für Fragen zu Verpackung, Ressourceneinsatz, Rücksendung, Recycling oder Entsorgung:

orvariq
1309 Work St
Anahuac, TX 77514
United States

E-Mail
servicecenter@orvariq.com

Telefon
+1 (409) 524-6026

Servicezeiten
Montag bis Freitag
09:10–12:00 Uhr
14:00–18:10 Uhr
deutsche Ortszeit (MEZ/MESZ)
ausgenommen gesetzliche Feiertage

Servicegebiet: Deutschland

Anfragen können an servicecenter@orvariq.com gerichtet werden.